Data Economy und Strafrecht – Daten als Vermögen?

Article • Wirtschaftsstrafrecht von Alexander Stücklberger, Anna König

Die Menge der weltweit gespeicherten Daten nimmt seit Jahren explosionsartig zu. Die Geschäftsmodelle der größten Unternehmen der Welt, der sogenannten Tech-Giganten wie Apple, Amazon der Microsoft, zeigen, dass Daten längst einer der wesentlichen Wirtschaftsfaktoren sind.

Insbesondere die Modelle von Google und Facebook beruhen weitgehend rein auf der Erfassung von Daten. Die Lukrativität dieses Konzepts spiegelt sich in den Bilanzen wider: So hat etwa Meta Platforms Inc., der Mutterkonzern von Facebook, WhatsApp, Instagram und Co im Jahr 2021 einen Umsatz von 117,9 Mrd US-Dollar erzielt. Dass sich aufgrund der Digitalisierung vor allem aus dem Blickwinkel des Strafrechts durchaus gewisse Herausforderungen an die Praxis stellen, zeigen Graf/Lengauer in einem aktuellen Artikel gelungen auf. Dieser Beitrag greift diese Thematik weiterführend auf und soll dabei mithilfe dreier fiktiver Praxisbeispiele Lücken, aber auch bereits bestehende Lösungen aufzeigen.

Den ganzen Beitrag finden Sie hier.

Das Team
Alexander Stücklberger
Attorney at Law / Wirtschaftsstrafrecht, Arbeitsrecht, Compliance & Interne Untersuchungen, Legal Tech
Alex ist spezialisiert auf die Vertretung von Unternehmen sowie deren Führungskräften in komplexen Strafsachen und damit verbundenen gesellschafts- und arbeitsrechtlichen Streitigkeiten. Er leitet interne Untersuchungen und berät Unternehmen in arbeitsrechtlichen Fragen. Das renommierte Anwaltsranking Legal 500 führt Alex als "Rising Star" im Wirtschaftsstrafrecht.

Universität Wien, Rechtswissenschaftliche Fakultät (Magister iuris 2016)
Anna König
Associate / Compliance & Interne Untersuchungen, Wirtschaftsstrafrecht
Anna ist seit 2021 Teil unseres Teams.

Leopold-Franzens Universität Innsbruck (Magistra iuris 2020)
Latest insights zu
Wirtschaftsstrafrecht
Das neue Hinweisgeberschutzgestz und seine Bedeutung im Finanzstrafrecht
Article • Wirtschaftsstrafrecht von Christopher Schrank
Seit kurzem liegt der Ministerialentwurf des neuen Hinweisgeberschutzgesetzes (HSchG) vor, mit dem die überfällige Umsetzung der Whistleblower-Richtlinie aus 2019 nachgeholt wird. Mit dem neuen Gesetz soll Hinweisgebern künfitg mehr Schutz - insbesondere vor Repressalien - gewährt werden. Wenngleich dies auf den ersten Blick nicht erlichtlich ist, unterliegen auch Meldungen über Finanzstrafdelikte dem Schutz des HSchG.
EuGH beendet öffentliche Einsicht ins Register der wirtschaftlichen Eigentümer
Article • Bank-, Versicherungs- und Wertpapieraufsichtsrecht von Raphael Toman, Klaus Winhofer
Der EuGH hob zuletzt die Rechtsgrundlage für die öffentliche Einsicht in das österreichische Register der wirtschaftlichen Eigentümer auf. Mit seinem am 22.11.2022 veröffentlichten Urteil zu C-37/20 und C-601/20 erklärte der Gerichtshof jene Bestimmung der 5. EU-Geldwäscherichtlinie für ungültig, aus der sich die Pflicht der Mitgliedstaaten ergab, der gesamten Öffentlichkeit eine Einsichtsmöglichkeit in das jeweilige nationale Register zu verschaffen.
Korruptionsstrafrecht ”neu”: Hätte es Ibiza verhindern können?
Article • Wirtschaftsstrafrecht von Christopher Schrank, Alexander Stücklberger
Seit genau einer Woche liegt er nun zur Begutachtung vor der Entwurf für eine Verschärfung des Korruptionsstrafrechts. Die Begutachtungsfrist dauert bis 9. März, für eine ausführliche Diskussion bleibt damit genug Zeit. Und zu diskutieren wird es wohl noch einiges geben, das zeigen wie schon berichtet erste Reaktionen.